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Quoi de neuf ?

Frankreich hat seit gestern einen neuen Präsidenten.
Unsere Gegendemonstration hat etwas bewirkt, die rechtsextreme F*N* und ihre Chefin M*L*e*P*en wurde nicht gewählt.
Seit dem 8 Mai merkte ich erst, WIE angespannt ich war ! Vom Wahlausgang womöglich persönlich betroffen, bis hin zur Angst um unsere Anwesenheit auf Betesta, das hat mich doch sehr angestrengt. Es ist nochmal gutgegangen. Nächstes Mal hoffentlich auch …
Nun wartet Frankreich auf die Bekanntgabe der/s neue/n Premierminister/in heute nachmittag. Und am 11.06. wird das Parlament gewählt.

Weniger weltbewegend einige Neuigkeiten von Betesta :

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Adele geniesst die Märzsonne

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Neue Stromzuleitung, der alte Mast beherrbergt im Efeu viele Vögel und Nester

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Hühner unter Palmen

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Uns gehts auch gut

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Neue Fliesen im Wohnzimmer

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Osterdeko unserer Boulangerie (die Leckereien sind schon ausverkauft …)

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Ostereiersuche ?

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Unser Gemüsegarten Anfang April (vorne zwischen dem Mohn sind Zwiebeln)

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Neues Sofa auf neuen Fliesen in alten Mauern mit Hausherr und Nico-Spekulatius

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Auch – Escalier monumental et Tour d’Armagnac, frisch renoviert

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Ufer des Gers in Auch

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Altstadt von Auch : Kathedrale und Tour d’Armagnac

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3 Wochen zuvor vermissten wir eine Henne, glaubten sie vom Fuchs geholt, nun tauchte sie mit 7 Küken wieder auf

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Triton marbré – Molch – dieser wohnt in unserer Gartenscheune

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Hirondelle Hyronymous auf unserer Telefonleitung begleitet uns mit seinem Gezwitscher

Geburtstagsgedenken

IMG-20170321-WA0000 (2) Es wäre der achtundsiebzigste

 

Schönes Wochenende

Hier ist der Frühling ausgebrochen

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Pflaumenblüte

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violet sauvage

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Mandelblüte

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Alltag in rosa Blütenwolken

 

 

 

Gegendemo

Nachtrag zum Donnerstag abend in Mirande :
Wir kamen mit etwas Verspätung an, muss ja nach Büroschluss erstmal von Auch kommen.

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Ein kleiner Teil der Gegendemo

Eine Reihe beeindruckend ausgerüsteter Polizisten sperrte die Strasse, an der der Veranstaltungort liegt. Kein Durchkommen, ca 25-30 Gegendemonstranten, denen wir uns anschlossen. Einige hundert Meter weiter war die Strasse nochmals abgesperrt, mit grossen Trennwänden und Polizeiaufgebot. Dort fand die eigentliche Gegendemo statt, der Lärm war nicht zu überhören und die Fahnen nicht zu übersehen.
Da wir aber keine Lust hatten, einen riesigen Bogen um Mirande zu machen um dort anzukommen, und auch, da wir annahmen, dass die Rednerin auf unserer Seite ankäme und abführe, blieben wir bei der kleinen Gruppe.

Es stellte sich dann heraus, dass die Veranstaltung bereits pünklichst um 18h angefangen hatte, die Rednerin also schon längst drin war. Einige zuspätkommende Interessierte  wurden von uns mit lautem Topfklappern und Ebis Trillerpfeife begleitet. Hinter der Polizeilinie wurde fleissig von Beamten gefilmt. Die Stimmung war aufmerksam, aber friedlich, jeder ging seinem Job bzw. Anliegen nach.

Ca 1/2 Std nach unserer Ankunft rückte die Polizeilinie plötzlich gegen unsere kleine Gruppe auf beiden Seiten des Bürgersteig vor, so dass niemand auf die Strasse konnte. Auge in Auge mit den Polizisten des CRS.  Nachdem ein Mittelklassewagen mit  L*e*P*e*n  und 3 weiteren Personen den Veranstaltungsort verlassen hatte – von uns lautstark beklappert und bepfiffen – zogen sich die Polizisten wieder an die Absperrung zurück. Nichts passiert, ich glaube nicht mal, dass jemand das Auto irgendwie behindert oder sonstwas hätte, ohne diese „Absperrung“.

Bald danach löste sich unsere kleine Gruppe auf, kurz nach 19h waren wir schon wieder zuhause. Keine besonderen Vorkommnisse, alles blieb friedlich. Wir waren zufrieden teilgenommen zu haben und in grösserer Gesellschaft gewesen zu sein, als von uns erwartet.
Insgesamt waren  angabegemäss etwa 150 Demonstranten vor Ort. Für einen so kleinen Ort (3500 Einwohner) und Veranstaltung (max 500 Teilnehmer aus dem gesamten Gers und angrenzenden départements) durchaus angemessen.

Wer Lust (und Zeit) hat, kann noch ein paar Eindrücke in La Dépêche  finden : sehr sehr SEHR weit runterscrollen, inkl mehrfach „LIRE LA SUITE“ anklicken, bis 09/03/ um 17:43 h (vorher Fotos und Texte von der Versammlung). Ist ziemlich aufwändig, habe aber nix rausgefunden, anders dorthin zu kommen.

 

Ich fasse es nicht …

… am Donnerstag, dem 9.3., wird   M*a*r*i*n*e***L*e***P*e*n   in Mirande einen Wahlkampfauftritt haben. In Mirande, unserem Marktstädtchen.

Die Kollegen, mit denen ich bisher darüber sprach, die durchaus nicht dieser politischen Richtung entsprechen, sind jedoch eher der Meinung, dass sie gewählt werden müsse, damit „die Franzosen“ lernen, dass auch diese Politikerin ihre Versprechen nicht halten werde und nicht halten könne. Beweis durch Erfahrung. Die meisten wollen nicht mal wählen gehen, bringe ja eh nix. Und so schlimm wird es schon nicht.

Die Welt wird tatsächlich immer mehr zum Irrenhaus. Und es kommt immer näher.
Wir werden zu unerwünschten Ausländern, denn Europäer gibt es nicht bei denen.
(Die franz. Nationalität haben wir nicht.) Raus aus dem Euro, Abwerung des neuen Francs um 20%, Ausländer raus (auch die Deutschen und Engländer und und), die, die bleiben, zahlen Strafsteuern, haben aber keinen Anspruch auf Krankenversicherung mehr. Die können ja alle zurück „nach Hause“ gehen. Frankreich den Franzosen, France la grande nation. Selbstbestimmt. Ganz tolle Nummer. Wird garantiert ein voller Erfolg.

Ebi und ich werden am Donnerstag auch nach Mirande fahren – immerhin gibt es eine Gegendemonstration.

Printemps

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Alle Fenster und Türen sind geöffnet

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Der Hühnerflüsterer von Betesta

Die Vogelgrippe hat uns verschont.
Aber im Umkreis von vielen Kilometern gibt es keine Enten und Gänse mehr

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Im Kräutergarten spriesst alles

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Narzissen

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Zum zweiten Mal Wiese gemäht

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Die Pflaumenblüte beginnt

(Sorry für die Bildqualität, das Handy macht keine guten Fotos.)

 

Winter 2017

Auch in Südfrankreich war es im Januar richtig kalt, Nachtfrost und tags im einstelligen Bereich

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Das ist Clementine, die warm eingepackte Palme 🙂 Die andere sollte frostfest bis -15 sein, hat aber wahrscheinlich leider nicht gepasst :0.

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Seht ihr den Frost auf dem Dach ? Drinnen ist es schön warm …
Den Hühnern (die beiden dunklen kleinen Schatten rechts in der unteren Hälfte) ist das egal, solange es nicht schneit.

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Es blieb sogar tagsüber gefroren !

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Die Kätzchen bevorzugten es, im Warmen zu bleiben

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Gerne auf Pullovern

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oder auch einfach auf dem Teppich
(fällt auch etwas auf an unserer Prinzessin ?)

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Letztes Wochenende fegte ein Sturmtief über Frankreich, ausser der zerfetzten Abdeckung und einem kleineren abgebrochenem Baum haben wir keine Schäden zu vermelden.

Den von der Vogelpest betroffenen Geflügelbauern geht es da schlechter, schon zum zweiten Mal mussten sie alle Enten und Gänse schlachten lassen, über 1,5 Mio Vögel.
Aber das ist ein anderes Thema …

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Cathédrale Sainte Marie in Auch – ohne Baugerüst !

Hoffentlich können wir noch lange in unserer geliebten Wahlheimat leben.
Die bevorstehenden Wahlen in Frankreich machen mir Angst. Sollten die Rechtsextremen an die Macht kommen, sind auch wir nicht mehr erwünscht. Mein Arbeitsplatz könnte mit einer Strafsteuer belegt werden, ob ich dann weiterbeschäftigt werde ? Ganz zu schweigen von der Vorstellung, Frankreich könnte die EU verlassen