Nach der großen Trockenheit brach der große Regen los. Pünktlich mit der Ankuft unserer lieben Freunde aus Dienheim. Während ihres Besuches blieb es denn auch ehr feucht den schön. Die Natur immerhin konnte sich erholen. Ob es auch für die Grundwasserspiegel gereicht hat, glaube ich nicht, dazu hatte alles zuviel Durst. Ebi durfte den vor unserem Haus nicht zu knapp angespülten Schlamm entsorgen. Die Drainage verkraftete diese Wassermassen nicht.
Seit einer Woche ist alles wieder staubig trocken und heiss. Noch heisser. Dazu hatten wir heute den Autan, einen heissen Südwind. 36°C, gefühlte 46°C des heissen Föns.
9 Küken sind wohlauf und wachsen und gedeihen, die Glucke verhält sich vorbildlich. Sie fangen schon an sich zu befiedern, schlüpften am Sonntag vor 2 Wochen und es macht viel Freude, sie zu beobachten.
Die beiden Junghühner machen sich auch sehr gut, sie sind nun 4 Monate alt, momentaner Tipp ist, dass sie Hennen werden. *KlopfaufHolz*. Ab und an jagt der Hahn sie balzenderweise. Wir werden sehen.
Auch den anderen Hühnern geht es gut, sie haben das gesamte Grundstück vereinnahmt und immer mal kommt der Trupp gackernd um die Ecke. Schön.
Den Hündchen war es heute auch zu heiss, ansonsten vermissen sie die ballwerfenden Besucher und finden es doof, dass sie nun tagsüber Montag und Dienstag allein sind. Immerhin kommt Ebi in der Mittagspause und ab Mittwoch nachmittag kann er sie dann auch wieder bespaßen. Und was sonst so zu tun ist. Sein Job macht ihm nach wie vor Spass, abwechselungsreich und ein netter Chef. Der übrigens den Graben ausgebaggert hat, dessen überlaufendes Wasser bei uns reinläuft. Dafür kriegt er morgen ein Schokoladenküchlein.
Die Zuccini, Salat und Gurken und heute die ersten Tomaten aus dem Garten schmecken hervorragend. Die Bohnen und Erbsen sind mehr Ärgernis als Freude, und die diversen Kräuter sind im wesentlichen gar nicht erst aufgegangen. Es war zu trocken, giessen ist nicht dasselbe wie Regen. Ist so. Aber Zuccini, Gurken und Salat sind ja auch nicht schlecht. Und die Tomaten.
Ich habe für all das wenig Zeit, da ich am 14.6. angefangen habe, bei einer Softwarefirma in Auch als Vertriebsassistentin zu arbeiten. Alles sehr spannend mit sehr netten Kollegen. Morgens begrüßen sich erstmal alle mit Küsschen rechts, Küsschen links – ungewohnt. Auch an den fremdbestimmten Tagesablauf muss ich mich noch gewöhnen – Arbeitszeit von 9 – 17.30 mit 2 h Mittagspause – soviel Zeit wie für einen Vollzeitjob für 32,5 h – nun denn. Immerhin ein Job, in dem ich alle drei Sprachen brauche. Mal sehen, ob ich auch die Probezeit bestehe, bisher behaupten sie, sie seien zufrieden mit mir. Ich werde berichten.
Dann auch wieder mit Bildern, aber im Moment komme ich zu gar nix und eigentlich schlafe ich auch schon seit einer halben Stunde. Die Hitze heute hat mich echt fertiggemacht.
A plus



