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Auf das es ein gutes Jahr werde! Eigentlich mag ich die geraden Zahlen lieber, und nun bin ich an Lebensjahren „gerade“ und auch die Jahreszahl – hoffen wir das Beste.

Bisher war alles mittel, nur die Temperaturen sind für die Jahreszeit auch hier zu mild : Die Rosen blühen immernoch, die Ringelblumen und eine Mohnblume. Dafür geht weder Wintersalat noch Spinat noch Feldsalat im Gemüsegarten auf – denen ist es zu warm. Die Hühner haben pünktlich nach Weihnachten wieder angefangen zu legen, und das sehr ordentlich. Die Kolleginnen freuen sich auch. Hier ein kleiner Eindruck von unseren Lieferanten, während sie sich um den Blumenkübel scharen / scharren

Glückliche Hühner

Blick von uns auf die Herbstlandschaft

Herbstlandschaft

und ein Blick zurück auf Betesta von Norden

Die Dächer von Betesta

Sonnenuntergang hinter unserem Hügel

à plus

Schöne Weihnachten

gehabt zu haben allerseits!

Ein kleiner Eindruck unserer friedlichen Idylle mit den besten Wünschen für Euch alle für „zwischen den Jahren“ und einen guten Start ins Neue Jahr 2012

Niko und die Hühner

Aus besonderem Anlass

… melde ich mich heute mal wieder. Ist ja ganz schön lange her – Wie schnell die Zeit vergeht!

Wir haben hier heute wunderbar mildes Wetter, die Sonne scheint und man könnte meinen, es sei Frühling!
Eine gerade erblühende rote duftende Rose aus unserem Garten steht auf unserem Küchentisch. Ebenfalls aus besonderem Anlass :)
Aus ebendiesem Anlass habe ich heute (und morgen und Montag) Urlaub. Sehr angenehm, einen Fühlingstag Anfang Dezember zuhause verbringen zu können!

Zur Feier des Tages hat Ebi mir ein tolles Frühstück gemacht und es war richtig nett, mal einen Vormittag „rumzubummeln“. Alle Fenster des Hauses sind weit offen, um die Sonne einzulassen. Die Hühner haben sich ebenfalls Sonnenplätze gesucht und bei Tageslicht kann ich nun entdecken, dass sie u.a. die Rabatte an der Garage erkoren haben, als Staubbad und Ruheplatz, Südseite vor einer Mauer bietet sich ja da auch an. Im Wege stehende Pflanzen, vor allem Lavendel, werden notfalls auch weggescharrt (nein, das waren keine kleinen Büsche mehr!). Die bald blühenden Kamelien (in Töpfen vor dem Haus) werden ebenfalls von Hühnern gewärmt – die obersten Erdschichten wurden dafür mal eben entfernt. Da werde ich wohl Abhilfe schaffen und Erde nachfüllen und irgendeinen Hühnerschutz anbringen, die Kamelien möchte ich gerne behalten :) – die Hühner natürlich auch. Trotzdem wir nächstes Jahr wahrscheinlich kaum Blumen haben werden die aus Samen wachsen – alles ausgescharrt und weggefressen. Die Schar besteht ja mittlerweile aus 21 Tieren, erstaunlich, was die so anrichten können…

Ebi ist nun losgefahren zur Arbeit und ich werde noch etwas die Mittagssonne geniessen bevor ich zur Mairie und zur Post fahre. Dann steht noch Hühnerstall an und als besonderes Vergnügen werde ich wohl mal zwischen Zwiebeln und Kohl hacken. Und einen ausgiebigen Spaziergang bei Tageslicht mit den Hunden machen. Sonst stolperten wir mit Taschenlampe über die Felder. Seitdem alle gepflügt und zum Teil besäet sind, nehmen wir mit unserem Terrain vorlieb. In 14 Tagen werden die Tage ja dann wieder länger!

Vielleicht mache ich nachher noch Fotos und stelle sie ein, jetzt will ich erstmal raus. Und zu lang sollte der erste Eintrag nach langer Pause ja auch nicht sein, oder :)

Ich komm zu nix …

Wollte mich dann aber doch endlich mal wieder melden und sagen „tout va bien“.

Am Samstag haben wir es geschafft, bei dem Eröffnungskonzert des neuen Konzerthauses in Marciac dabeizusein und es war super.
Sonia Wieder-Atherton spielte ein  Jüdisches Gebet, Bach, Britten, Scelsi und nochmal Bach auf dem Cello. Sehr beeindruckend und zu empfehlen.
Wer mal reinhören will :   http://www.jazzinmarciac.com/automne-soiree-sonia-wieder-atherton-2011-476.html und dann „click to play“ -link bitte in den browser kopieren, ich kriegs grad nicht anders hin-

Ansonsten kommt der Herbst mit grossen Schritten, auch wenn zwischendurch es immer noch richtig Sommer ist.
Ebi ist noch in Isle tätig, ich in Auch, und ich gewöhne mich sogar an die französische Tastatur!! Auch wenn es noch nicht so flott von der Hand geht wie die Deutsche – wobei die auch nicht mehr so flott geht, da ich mich ans die andere Lage des A, M, Komma doch schon recht gewöhnt habe und nun auch die ¨ für die Umlaute entdeckt habe :)

Den Hunden gehts gut. Sie geniessen die knapper gewordene Zeit mit uns sehr und nutzen sie weidlich aus.
Aus den beiden Hühnern vom Februar sind wzei Hennen geworden, die seit August jeden Tag ihr noch kleines Ei legen, aus den Juni-Küken sind Junghühner geworden, 8 Hennen und 1 Hahn. Anfang August sind nochmal 4 Küken geschlüpft, mal sehen, was aus denen wird. Macht jedenfalls viel Spass, wenn so ein Hühnertrupp um die Ecke kommt auf der Suche nach Fressbarem.

Die Holzlieferung für den Winter ist auch schon da, jede Menge Gemüse konserviert, nur einige Fensterrahmen müssen noch gestrichen werden. Das plane ich nächstes Wochenende. Falls nix dazwischen kommt, wie letztes die kaputte Waschmaschine. Immerhin stand noch Ersatz in der Scheune, unsere aus D mitgebrachte harrte dort der Dinge, die nun kamen.

So, für heute war’s das erstmal, die Pause sollte diesmal nicht so lange sein. Vielleicht Wochenende; vielleicht mal wieder Bilder von unserem Herbst hier, der durch die Trockenheit unterst¨tzt wird, so fr¨h fielen sonst die Blätter nicht …

Geknipst

Meine Fahrt zur Arbeit durch das schöne Gers fotografisch festhalten :
das ist dabei rausgekommen. Bei nicht allzudollem Wetter und knipsen statt fotografieren. Zu mehr reicht es während der Fahrt nämlich nicht.

Erstmal die Fotografin, bitte das Sonnenblumenfeld im Rückspiegel und vor allem dessen Spiegelung  beachten

knipsen, nicht fotografieren ...

Gerade noch erwischt, ganz links halbunten fast aus dem Bild fallend,
das graue obere der beiden halben Gebäude, dadrinnen arbeite ich

links vom Hang rutschend, das halbe Gebäude über den Bäumen

Dann gehts halb um, halb über den Hügel

Autos und Trekker

Nach der Kurve kommt dann linkerhand Auch  ins Bild, die historische Oberstadt mit Kathedrahle, Prefecture im ehemaligen Bischofssitz und Tour d’Armagnac

schlecht erkennbar : historische Altstadt von Auch

http://www.auch-tourisme.com/

Unbedingt sehenswert auf dieser site : „Grand Site Auch“ Video und „Grands Sites de Midi-Pyrénées“. Bei letzterer gibt es eine deutsche Fassung

Ich zeige Euch trotzdem mal meine Knipsfotos weiter,
auch wenn die da so gar nicht mithalten können.

Sehr hügelig ist es hier im Gers

und überall Sonnenblumenfelder
(leider blühen die nur eine gute Woche, bald ist die Pracht dahin,
dann trocknen sie traurig vor sich hin, die großen Felder)

Platanen und Sonnenblumen

Dorfeingang Barran

Viel Himmel mit Wolken über Heurollen

... ganz schön was los auf den gasconnischen Landstraßen ...

Es ist Ferienzeit, da sind viele Wohnmobile und Wohnwagen unterwegs. Aus ganz Frankreich. Die Niederlande sind komplett evakuiert worden und sind zu 85% bei uns unterwegs. (Gerne mit großen Wohnwagen in kleinen Dörfern, am liebsten auf den kleinsten Strassen …) Auch britische Kennzeichen sieht man wieder viele.

Ist halt ein schönes Fleckchen Erde hier, leben wo andere Urlaub machen beinhaltet dann wohl auch Urlauber zur Urlaubszeit :) Wogegen ich auch gar nix habe, im Gegenteil, das Geld des Tourismus wird hier dringend gebraucht. Relativ gesehen sind das auch keine Menschenmassen die hierher kommen. In der Provence und die Strände sehen da ganz anders aus.

Wobei: In Mirande ist gerade auch ordentlich was los. Country-Musik-Festival. Eines der größten in Europa. Mit allem, was Rang und Namen hat. Und einen Wohnwagen und einen Cowboyhut :) :) :) Ich war heute zum Einkaufen und habe ganz schön gestaunt. Überall wird gecampt. Unmengen von Menschen (im Vergleich zu sonst). Selbst auf die Eröffnung der allsommerlichen Ausstellung in unserem Schloß in Isle de Noé haben sich welche mit Cowboyhut verirrt. Aber ich glaube, das waren Einheimische Fans. Oder sie haben mitgekriegt, dass es anschließend Wein und Leckereien umsonst gibt …

Am Monatsende beginnt dann in Marciac, 25 km von uns, das Jazzfestival www.jazzinmarciac.com 

Endlich Wochenende

Obwohl die Zeit so schnell vergeht, sind die Bürowochen dann doch irgendwie lang :)   Nicht, dass ich das nicht kennen würde, oder mich nicht mehr erinnern könnte – aber Einarbeitung hatte ich dann doch lange nicht mehr. Schließlich habe ich den allergrößten Teil meines Arbeitslebens  beim gleichen Arbeitgeber verbracht. Und wenn auch die Abteilungen immer mal wechselten, der Rahmen blieb dergleiche.
Nun ist alles neu, plus auf Französisch, und zu allem eine französische Tastatur. Scheint aber, als könne ich mich selbst daran gewöhnen, zumal ich keine langen Texte schreibe. Bestellungen eingeben, viel Telefon, e-mails sind kurz und für das meiste gibt es vorgefertigte Textbausteine. Sehr praktisch. Habe mittlerweile den Eindruck, dass es ganz gut klappen wird, zumindest behaupten das meine Kolleginnen, denen ich noch Löcher in den Bauch frage :)

Nun ist Wochenende, und wie immer am ersten Juliwochenende Fête de la St. Pierre in unserem Dorf. Vier Tage feiern, Musik, Feuerwerk, 3-Gänge-Menüs – es ist richtig was los. Heute abend wollen wir auch mal vorbeischauen. Gestern war ich dann doch zu müde.

Vorher werde ich die Tierpflege übernehmen, zumal die Küken machen viel Spass

Zwei von neunen mit Glucke

Der Lavendel blüht und wird von vielen Schmetterlingen besucht

Auch Taubenschwänzchen geben uns die Ehre

Taubenschwanz

Die Albizie blüht, dieses Jahr hat sie besonders viele Blüten

Albicia

Albiciablüten

Ebi beim Mähen letzte Woche, das werde ich heute nachmittag wiederholen, seit dem Regen ist alles wieder grün und wächst, vor allem Wiese und Unkraut natürlich

Trekkerfahren

Im „Grünen Salon“ wird gerne der Kaffee genommen – nachdem alles wieder richtig steht :) Dort sitzen wir auch oft, wenn ich von der Arbeit komme …

Platz da, der Mäher kommt

So, und nun gehe ich raus, die Hündchen warten schon ungeduldig auf das erste Ballspiel des Tages …

niko

 

Les nouvelles en bref

Nach der großen Trockenheit brach der große Regen los. Pünktlich mit der Ankuft unserer lieben Freunde aus Dienheim. Während ihres Besuches blieb es denn auch ehr feucht den schön. Die Natur immerhin konnte sich erholen. Ob es auch für die Grundwasserspiegel gereicht hat, glaube ich nicht, dazu hatte alles zuviel Durst. Ebi durfte den vor unserem Haus nicht zu knapp angespülten Schlamm entsorgen. Die Drainage verkraftete diese Wassermassen nicht.
Seit einer Woche ist alles wieder staubig trocken und heiss. Noch heisser. Dazu hatten wir heute den Autan, einen heissen Südwind. 36°C, gefühlte 46°C des heissen Föns.

9 Küken sind wohlauf und wachsen und gedeihen, die Glucke verhält sich vorbildlich. Sie fangen schon an sich zu befiedern, schlüpften am Sonntag vor 2 Wochen und es macht viel Freude, sie zu beobachten.
Die beiden Junghühner machen sich auch sehr gut, sie sind nun 4 Monate alt, momentaner Tipp ist, dass sie Hennen werden. *KlopfaufHolz*. Ab und an jagt der Hahn sie balzenderweise. Wir werden sehen.
Auch den anderen Hühnern geht es gut, sie haben das gesamte Grundstück vereinnahmt und immer mal kommt der Trupp gackernd um die Ecke. Schön.

Den Hündchen war es heute auch zu heiss, ansonsten vermissen sie die ballwerfenden Besucher und finden es doof, dass sie nun tagsüber Montag und Dienstag allein sind. Immerhin kommt Ebi in der Mittagspause und ab Mittwoch nachmittag kann er sie dann auch wieder bespaßen. Und was sonst so zu tun ist. Sein Job macht ihm nach wie vor Spass, abwechselungsreich und ein netter Chef. Der übrigens den Graben ausgebaggert hat, dessen überlaufendes Wasser bei uns reinläuft. Dafür kriegt er morgen ein Schokoladenküchlein.

Die Zuccini, Salat und Gurken und heute die ersten Tomaten aus dem Garten schmecken hervorragend. Die Bohnen und Erbsen sind mehr Ärgernis als Freude, und die diversen Kräuter sind im wesentlichen gar nicht erst aufgegangen. Es war zu trocken, giessen ist nicht dasselbe wie Regen. Ist so. Aber Zuccini, Gurken und Salat sind ja auch nicht schlecht. Und die Tomaten.

Ich habe für all das wenig Zeit, da ich am 14.6. angefangen habe, bei einer Softwarefirma in Auch als Vertriebsassistentin zu arbeiten. Alles sehr spannend mit sehr netten Kollegen. Morgens begrüßen sich erstmal alle mit Küsschen rechts, Küsschen links – ungewohnt. Auch an den fremdbestimmten Tagesablauf muss ich mich noch gewöhnen – Arbeitszeit von 9 – 17.30 mit 2 h Mittagspause – soviel Zeit wie für einen Vollzeitjob für 32,5 h – nun denn. Immerhin ein Job, in dem ich alle drei Sprachen brauche. Mal sehen, ob ich auch die Probezeit bestehe, bisher behaupten sie, sie seien zufrieden mit mir. Ich werde berichten.

Dann auch wieder mit Bildern, aber im Moment komme ich zu gar nix und eigentlich schlafe ich auch schon seit einer halben Stunde. Die Hitze heute hat mich echt fertiggemacht.

A plus

Hochsommer

Nach der langen Pause gleich zwei Einträge, die Zeit verfliegt so schnell, ich komme gar nicht nach!

Aufgrund der Trockenheit und auch der Temperaturen haben wir bereits Hochsommer. Alle warten sehnsüchtig auf Regen, der auch immer „übermorgen“ angesagt wird, aber übermorgen bleibt bisher immer übermorgen …

Auch wenn sich mitunter Wolken bilden, dann sind auch gleich die Temperaturen angenehmer,

Wolken überm Wagen

sich dann über den Pyrenäen stauen und Hoffnung machen :

Regenwolken über den Pyrenäen

es kommt nix oder bestenfalls mal ein paar Tropfen, also nix, denn die sind praktisch gleich wieder verdampft.

Nichtsdestotrotz hat unser mare (Teich) wie von Wunderhand :) noch immer einen Wasserrest, in dem viele Kaulquappen leben und demnächst die bestehende Froschbevölkerung verstärken werden

Kaulquappen im mare

Dies sind eindeutig Steine, im trockengefallenen Bereich, wer oder was die schicken Verzierungen macht und was und ob sich darin etwas verbirgt :
Je ne sais pas.

Steine mit was drangeklebt

Auch die Hühner gucken gern am mare vorbei, dies ist gerade auf dem Weg

Eilendes Huhn

Apropos Huhn: Den beiden Kleinen, die nun ordentliche Junghühner sind, geht es gut, sie sind die Zutraulichsten, tragen grüne Fußringe und hüten nach wie vor ihr Geheimnis: Huhn oder Hahn … Ausserdem sitzt seit nunmehr 4 Tagen eine Glucke auf 12 Eiern, es gibt also nochmal Küken :) :) :)

Wir haben jedes Jahr viele Eidechsen in allen Größen-/Altersklassen, dieses Jahr fühlen sie sich besonders wohl wegen der Wärme, vielleicht sind es auch besonders viele, und sie haben natürlich alle ihre Verstecke. Eine habe ich mit dem Fotoapp erwischt, bevor sie verschwand in der Wand – bzw. in einer Ritze zwischen den Türsteinen des Haupteingangs

Eidechsenpopo

Heute habe ich, allerdings leider ohne Foto, im Efeu an der Scheunenwand eine große Schlange gesehen. So eine von den grünen mit schwarzem Muster, die aber ungefährlich sind und sich schnell verziehen, wenn man näherkommt.  Fand aber ihren Sonnenplatz einen sehr interessanten, mit Ausblick sozusagen.

Zum Abschluß noch ein Blick von der Terrasse in den Garten

ja, ich finde es auch schön ...

 

Heumahd

Einen Teil unseres Grundstücks ist „wilde Wiese“, auf der unser Nachbarbauer für seine Kühe Heu macht. Spart uns eine Menge Arbeit und er kann das Heu gut gebrauchen.

Vor allem in diesem Jahr, es ist trocken wie noch selten. Wassersparmaßnahmen sind längst angesagt – Trockenheitsstand von Juli ist bereits seit Mitte Mai erreicht. Vor allem für die Bauern eine Katastrophe. Sie müssten jetzt schon sprengen, damit überhaupt was wächst, das ist aber bereits reglementiert. Die Tierfütterung kommt in Engpässe, nächste Woche wird Alain anfangen, seinen Kühen die für den Winter vorgesehenen Vorräte zu verfüttern …

Da ist unser tägliches Giessen und der gar nicht erfreuliche Zustand des Gemüsegartens trotz Wasserkannenschleppens nicht wirklich zu vergleichen.

Hier nun ein paar Eindrücke vom Heumachen auf unserer Wiese, was sonst übrigens erst locker 4 Wochen später stattfindet – aber da wäre dann wohl schon alles Stroh gewesen … (wobei die Fotos nun auch schon wieder 5 Tage alt sind)

Wiese vorher

Im Hintergrund das Nachbargehöft „Mauron“, 4 Felder entfernt :)

Trekker mit Balkenmäher

(Ebi hatte übrigens vor Errichtung des Zaunes wegen der Hündchen den Trecker samt Balkenmäher ausgemessen und die Durchfahrt entsprechend gebastelt …)

Trekker mäht (unsichtbar)

Dummerweise habe ich vergessen, die gemähte Wiese zu knipsen, aber man ahnt. Vorm Rollenmachen wurde natürlich auch gewendet und zusammengerecht, maschinell, auch ohne Fotos (da war ich gerade in der großen Stadt!)

Die erste Heurolle

Bisher gabs nämlich die eckigen Heuballen. Nun hat auch Alain eine Heurollenmaschine. Sehr zur Freude (auf Veranlassung?) seiner beiden Jungs (mittlerweile 18 und 20 Jahre alt und beide hervorragende Trekkerfahrer, wie die mit diesen großen Gerätschaften umgehen – alle Achtung. Und tatsächlich besser als Papa, aber das darf man natürlich nicht laut sagen :) Hier ist übrigens Sebastien am Steuer)

Trockene Idylle

Im Hintergrund sieht man einen der Beregner eines entfernten Maisfeldes. Was aufgegangen ist entlang dem Fluss Baisse ist wenigstens grün.
Die Sonnenblumen, die sonst im Juni blühen, sind übrigens gerade mal 20-30 cm hoch, so denn überhaupt aufgegangen …

 

ist womöglich denn doch der Frühling.
Hier kommen also noch ein paar Frühlings-Fotos :

Von den letztes Jahr gepflanzten Obstbäumen

Reine de Reinettes

Die angefressenen Kleinstfrüchte sind jetzt entfernt. Morgen wird nachgelesen, wie wir vor weiterem Schaden schützen können! Den Blattläusen rücken Marienkäfer zu Leibe, und die Ameisen, mal sehen.

Poire Williams

Poire Hardy

jeune Verger / junger Obstgarten

Nicht alle Jungbäume sind hier sichtbar, aber die beiden Stühle, die laden zum Verweilen, besonders zum Sonnenuntergang.
In die andere Richtung geschaut:

Auspflanzung der Zitrone

Die große Zitrone, die trotz aller Bemühungen bisher keine Blüten angesetzt hatte, wird nun ausgepflanzt (noch vorne rechts im großen schicken Plastiktopf, die hellen Blätter nach links, die roten sind die Pflaumen :) ). U.a. braucht sie dann nicht mehr zurückgeschnitten werden und vielleicht wirds ja dann was mit dem Blühen … Ebi buddelt das Pflanzloch, beaufsichtigt von Niko. Im Hintergrund die Wagenscheune, und meine Schatzkammer, mit dem von Ebi letztes Jahr gebautem neuen Tor (und wo ist der verflixte Schlüssel für das verflixte Vorhängeschloss???)

Apropos blühen, dieses Jahr hat unsere Kiwi zum erstenmal Blüten angesetzt. Es soll eine zweihäusige sein. Wir sind gespannt. Bilder folgen (schon für uns als Dokumentation).

Zwischen Obstgarten und Zitronenauspflanzstelle liegt unser „mare“ Teich. Ausser den Fröschen, die uns allabendlich in den Schlaf singen, und ihren Nachkommen haben auch schon einige andere Wasserwesen unseren Teich für sich erobert. Hier eine blaue Libelle an Grashalm

Blaue Libelle

Leider versickert das Wasser schon wieder sehr flott, hoffentlich wachsen die Kaulquappen schnell genug … Das Verlegen einer Teichfolie und Anlegen des Uferbereiches ist vorgesehen, zu gegebener Zeit :)
Vom Mare zum Haus wachsen fünf große und viele kleine rote Pflaumenbäume

prunes rouges

Auf dem Weg zu den Pfirsichen und Mirabellen blieb ich bei den Rosen hängen. Dank Ebis grünem Daumen blüht die uralte Kletterrose so schön wie noch nie

ancienne rosier grimpante

Von der Kletterrose schaut man links auf den Kräutergarten

Eingang Kräutergarten

und kurz nach der Kletterrose gehts in den Hühnerhof. Sie waren sogar gerade mal da, hier vertreten von unserem stolzen Hahn

Coq gascon

(Lichtverhältnisse suboptimal genutzt). Das es heute wieder richtig warm war, merkte man auch daran, dass die Hühner nicht so viel auf dem Gelände unterwegs waren sie sonst. Sie bevorzugten ihr schattigeres Gehege.

Weiter gehts im Kräutergarten :

old english rose

Und dann rüber zur Terrasse. Bald blüht auch Augusta

Rose Augusta (english)

und und ebenfalls an der Terrasse, eine „einfache“ rote Rose

rosier rouge

(tolles Lichtspiel der Sonne, oder?) :)

So, bis zu den Pfirsichbäumen kam ich dann nicht mehr, geschweige denn auf die Obstwiese. Aber da war auch schon längst Schatten. Dafür hat Ebi ein weiteres Pflanzloch für einen Rosenbusch gebuddelt, ich habe sie eingepflanzt. Noch nicht fotogen die Sache.

Nun wünsche ich Euch einen schönen Start in den Mai !

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